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Singendes, klingendes, ... aehm ... Ding (Kong Zhu)
Diese Herren schwingen stundenlang Seile, um den mysterioesen Kegel zum Drehen und somit zum Singen zu bringen. Der Klang erinnert an den monotonen, beruhigenden Singsang buddhistischer Moenche.
Und immer immer wieder geht der Lotus auf
Da stehen wir nun zum zigsten Mal vor diesem Meer riesiger gruener Blaetter, und doch lassen wir wir uns immer wieder von diesem Naturschauspiel verzaubern. Das Lotusbeet im Zhong Shan Park ist etwa 60 Meter lang, 15 Meter breit, und ein Lotusblatt kann schon mal einen Durchmesser von einem Meter haben.
Tai Chi (sprich: Tai Tschi), oder einfach Schattenboxen
Tai Chi geht auf einige, Mitte des 16. Jahrhunderts betriebene, Boxarten zurueck; zumindest sind einige der damals geboxten Techniken und Namen im heutigen Tai Chi enthalten. Wer mehr ueber diese Sportart wissen moechte, lasse sich von den Erlaeuterungen bei Wikipedia verwirren.
Tai Chi ist Volks-Republik-China-Sport
Nicht nur im Park wie hier, sondern auch auf oeffentlichen Gehwegen, vor Kaufhaeusern, praktisch ueberall wo eine Gruppe von 10 bis 20 Leuten und ein Kuechenradio zur musikalischen Begleitung Platz haben, sind Tai Chisten morgens zu finden. Das mit dem Kuechenradio ist ausnahmsweise mal kein Scherz: die Bewegungen sehen zwar sehr geschmeidig und anmutig aus, das Geplaerre aus dem kraechzenden, bis zum Anschlag aufgedrehten Kuechenradio (oder Stern-Rekorder) nimmt der Situation leider haeufig den Anmut und hinterlaesst ein Schmunzeln auf den Lippen des Betrachters.
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