|
01.10.2007 |
| Luo Yang liegt in der Henan Provinz und ist eine der kleineren chinesischen Staedte mit weniger als 10 Millionen Einwohnern. Hier ein paar Impressionen davon, was Einheimische zum Nationalfeiertag so sehen, tun und essen. |
| |
 |
Nebel, Nebel, Nebel. Nach mehr als einer Woche Nebel wird man depressiv. Die Stadt ist in den Anfaengen der Entwicklung, heisst also, McDonalds, KFC, Pizza Hut sind schon da;-)
Im Vergleich zu Luo Yang kommt Shanghai einem wie eine normale westliche Grossstadt vor. |
 |
 |
| Vor etwa 1500 Jahren (waehrend der Tang-Dynastie) haben hier einige Moenche viel Spass beim Erschaffen tausender, in Grotten befindlicher Figuren gehabt. |
 |
| Zwischen der Erschaffung der Grotten und heute haben einige Menschen viel Spass daran gehabt, diese Kostbarkeiten zu zerstoeren. |
 |
 |
| Die meisten der Figuren haben keine Gesichter mehr. Mehrere Erklaerungen sind im Umlauf: Japaner haben die Gesichter waehrend der Besetzung Chinas zerstoert, Mao ist Schuld, Chinesen haben die Gesichter abgemeiselt und zu Geld gemacht... |
 |
| Es ist auf jeden Fall traurig, sehr traurig, zu sehen, was von den Kunstwerken heute uebrig ist. |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
| Sichtweite im Schnitt unter 1000 Meter |
 |
 |
| Bedienungen in Restaurants werden entweder mit Xiao Jie (Fraeulein) oder Fu Wu Yuan (Kellner) angesprochen. |
 |
 |
| Ja, wir haben es bereits an verschiedenen Stellen beobachtet: Chinesen kopieren gern. Und, manchmal gefaellt ihnen einfach so viel, dass mehrere Ideen zu einer zusammengefasst werden. Hier sehen wir den Grundbausatz der Berliner Fernsehturms, der mit einer Eifelturm-aehnlichen Gussverstaerkung versehen wurde. |
 |
| Auf einem Platz in Luo Yang finden sich zum Nationalfeiertag einige hundert Menschen ein, um verschiedenen Beschaeftigungen nachzugehen. Hier sehen wir eine Gruppe von Musikern mit traditionellen Instrumenten. |
 |
| Einige Herren ueben sich in Kalligrafie. Die Pinsel haben eine sehr dicke und dichte Spitze, die es erlaubt, etwa 50 Zeichen auf die Bodenplatten zu zeichnen, ohne Wasser nachladen zu muessen. |
 |
| Die Stadtverwaltung hat sich (oder ihren Buergern) ein nettes kleines Haeuschen und einen See ins Gruene gesetzt. Hier findet zum Nationalfeiertag eine halbstuendige Springbrunnen-Performance statt. Wie in vielen chinesischen Staedten hat man auch hier ein unangenehmes Gefuehl. Die staedtebaulichen Proportionen stimmen einfach nicht: zu breite Strassen, zu grosse Abstaende zwischen den Haeusern, kein Gruen... |
 |
 |
| Auf einem weissen Pferd sei vor etwa 1500 Jahren der Buddhismus von Indien nach China getragen worden. |
 |
 |
 |
 |
 |
| Nach alter Tradition liegen hier die Kutsche eines Kaisers (inklusive der 6 Pferde) und die Kutschen seines kompletten Gefolges begraben. Alles zusammen etwa 30 Kutschen, 70 Pferde - aus Versehen sind auch ein paar Hunde und ein Mensch begraben worden. Die Pferde wurden natuerlich bereits vor dem Begraebnis getoetet. Der Kaiser selbst liegt nicht in diesem Grab. |
 |